Bargeld oder Kredikarte – Geldversorgung auf der Radreise

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Wie bei allen Reisen ist das Thema Geld auch bei der Reise mit dem Fahrrad ein Thema, über das es sich lohnt nachzudenken. Ob Kreditkarte, Bargeld oder EC Karte, sie alle haben unterschiedliche Vor- und Nachteile im Bezug auf die Akzeptanz und wie praktisch das Zahlungsmittel im täglichen Gebrauch ist.

Verläuft deiner Tour innerhalb Deutschlands, so ist die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen wie im Alltag machbar. Doch geht die Reise ins Ausland, solltest du dir gut überlegen, auf welche Zahlungsmittel du dich verlässt.

 

Bargeld

Cash is King. Bargeld ist das liebste Zahlungsmittel der Deutschen. Es empfiehlt sich definitiv, einen kleinen Bestand an Bargeld mit sich zu führen. Während in manchen Staaten wie Estland das Zahlen mit der Karte in jedem Bereich des täglichen Lebens zum Alltag gehört, werden Kartenzahlungen in Westeuropa nicht überall akzeptiert.

Es ist sozusagen ein Sicherheitsbestand. Sollten deine Karten verloren gehen oder gesperrt werden kommst du immer noch mit deinem Bargeld an Waren und Dienstleistungen. Zudem kann bei einem Grenzübertritt in ein Land außerhalb des Euro Zahlungsraums einfach ein kleiner Bestand an Euro in die lokale Währung umgetauscht werden, um sich mit allem Nötigen zu versorgen.

Siehe auch: Estland – Eurovelo 10

 

Bankkarte

Die sogenannte Scheckkarte, Bankkarte , Maestro- oder heute VPay Karte ist die Karte, die du bei jedem Girokonto von deiner Bank dazu erhältst. Abhängig vom genutzten System und Alter der Karte, kann an jedem Automaten in Europa Geld abgehoben werden. Früher wurden Karten mit dem Maestro System ausgegeben, seit 2007 mit dem in Europa von Visa einheitlich eingeführten VPay System.

Überall, wo die Logos auf dem Geldautomaten und Kartenlesegeräte mit dem auf der Karte übereinstimmen, lässt sich Geld abheben und bargeldlos bezahlen.

                                      

 

Kreditkarte

Der Begriff der Kreditkarte wurde in den letzten Jahren von den Banken immer mehr aufgeweicht und diese zu Prepaid Karten umfunktioniert. Der ursprüngliche Gedanken und Nutzen war es, auf einer Kreditkarte ein Kreditlimit hinterlegt zu haben. Der offene Betrag wurde dann erst im nächsten Monat von einem Girokonto eingezogen.

Die meisten kostenlosen Kreditkarten sind jedoch Prepaid Kreditkarten. Somit muss sich Guthaben auf dem hinterlegten Girokonto befinden, um anschließend mit der Kreditkarte darauf zuzugreifen.

Unabhängig von ihrer Funktionsweise sind Kreditkarten unschlagbar was ihre weltweite Akzeptanz angeht. Das nutzbare Geldautomaten – und Händlernetz macht den Besitz einer Kreditkarte für jeden Reisenden zur Pflicht.

Für Reisende sind die Kreditkarten der DKB Bank ohne monatliche Kosten und ohne Abhebegebühr besonders interessant:


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Weitere Services

Als weitere Services deiner Bank für die Radreise sind Onlinebanking und als Ergänzung Telefonbanking Vereinbarungen. Die Zugangsdaten lassen sich schnell und komfortabel zusenden. Mit einer App für dein Smartphone kannst du bequem deine Kontostände prüfen und überwachen.

Siehe auch: Die 15 besten Radreise Apps

Schecks waren lange Zeit als zusätzliches Zahlungsmittel zu Bargeld empfohlen. Doch im Zeitalter der Digitalisierung ist diese Zahlungsart kaum mehr verbreitet.

Zudem bieten manche Banken einen Notfall Bargeldservice an, die bei Verlust der persönlichen Dokumente eine Versorgung mit Bargeld am Reiseort sicherstellen.

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